Über BOTFORCE

Die Wette von 2019: Automatisierung wird ein Service — und sie wird autonom.

BOTFORCE wurde auf zwei Thesen gegründet, lange bevor „Agentic AI“ ein Begriff war. Das ist die Geschichte dahinter — und der Mensch dahinter.

2019 war Automatisierung ein Projektgeschäft. Unternehmen kauften RPA-Lizenzen, ließen Bots bauen — und blieben dann mit ihnen allein: Wartung, Ausnahmen, Änderungen, Betrieb. Robert Aksan, damals seit über zwei Jahrzehnten in Enterprise-Programmen unterwegs, zog daraus zwei Schlüsse, die er zur Grundlage einer Firma machen wollte. Erstens: Automatisierung scheitert selten an der Technik, fast immer am Betrieb — sie gehört als Service geliefert, nicht als Projekt abgeworfen. Er nannte es Automation as a Service. Zweitens: Mit Machine Learning würden diese Systeme nicht nur Schritte abspielen, sondern zunehmend eigenständig arbeiten — Dokumente verstehen, Fälle entscheiden, Ausnahmen selbst behandeln.

2020 wurde aus der These die BOTFORCE GmbH, gegründet in Wien. Die ersten Jahre waren bewusst bodenständig: RPA-Projekte als UiPath-Partner, Dokumenten-KI im Prozess, daneben harte Delivery-Arbeit in regulierten Umgebungen — ein Kreditforderungs-Wertstrom bei einer führenden österreichischen Bank, die EMEA-Cutover-Leitung eines globalen S/4HANA-Programms über fünf Länder. Genau dort entstand das Handwerk, das heute jeden Agenten-Rollout trägt: Go-lives verantworten, Ausnahmen managen, Systeme betreiben, die nicht ausfallen dürfen.

Ab 2022 lieferten große Sprachmodelle die fehlende Zutat. Was den Bots immer gefehlt hatte — Sprache, Kontext, Urteilsvermögen — war plötzlich verfügbar. BOTFORCE baute damit zuerst intern: über zwanzig eigene Produkte, von Tender-Intelligence bis Planungstools, entwickelt und betrieben vom eigenen Team. Nicht als Selbstzweck, sondern als Übungsplatz: Wer Software selbst betreibt, lernt schneller als jede Beratung, was hält und was bricht.

Heute ist die Wette von 2019 Realität — unter neuem Namen. Agentic AI heißt jetzt, was damals „autonomes Arbeiten mit ML“ hieß: Software, die Ergebnisse übernimmt statt Schritte. BOTFORCE entwirft, baut und betreibt diese Agenten für regulierte Branchen in Österreich und Deutschland — mit Identität, Grenzen, Audit-Trail und menschlicher Aufsicht ab dem ersten Tag. Denn die zweite Hälfte der ursprünglichen These gilt unverändert: Entscheidend ist nicht, was die Technik kann, sondern ob man sie verantwortungsvoll betreiben kann.

Porträt von Robert Aksan, Gründer und Geschäftsführer der BOTFORCE GmbHRobert Aksan · Gründer & Geschäftsführer
  • Gegründet2020 in Wien — die Idee dazu stammt aus 2019
  • GründerRobert Aksan — DI (FH) · PMP · Zertifizierter KI-Manager
  • Erfahrung25+ Jahre Enterprise-Delivery: SAP-S/4HANA-Programme, Cutover- und Go-live-Management, RPA & UiPath
  • PartnerschaftenUiPath Silver Partner · PMI Authorized Training Partner
  • Eigene Produkte20+ intern entwickelte und betriebene Tools
  • StandortTwin Towers, Wienerbergstraße 11/12A, 1100 Wien

Der Weg

Von der These zur Agenten-Flotte.

  1. 2019

    Die These

    Automation as a Service — Automatisierung als betriebener Dienst statt als Projekt. Und: Mit ML wird sie autonom arbeiten.

  2. 2020

    Gründung der BOTFORCE GmbH

    Start in Wien. Erste RPA-Mandate, UiPath-Partnerschaft, Dokumenten-KI im Prozess.

  3. 2021–2024

    Delivery in regulierten Umgebungen

    Bank-Wertstrom, globales S/4HANA-Cutover-Programm, 20+ eigene Produkte — das Betriebshandwerk hinter der heutigen Agenten-Arbeit.

  4. 2022+

    LLMs liefern die fehlende Zutat

    Sprache und Kontext werden verfügbar; aus intelligenter Automatisierung werden erste agentische Systeme.

„Die Idee war nie, Menschen durch Software zu ersetzen. Die Idee war, dass Software die Arbeit übernimmt, die niemand vermissen wird — und dabei jederzeit beweisen kann, was sie tut.“

Lust, die Geschichte weiterzuschreiben?

Strategie-Briefing buchen45 Minuten · remote oder in Wien